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Der praktische Gartenkalender 2020

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Pflanzung von Obstgehölzen

Die beste Pflanzzeit für Obstgehölze ist der Herbst, etwa Ende Oktober bis Mitte November. Zu diesem Zeitpunkt werden die Bäume und Sträucher in den Baumschulquartieren gerodet und stehen dann als wurzelnackte Ware für Neupflanzungen zur Verfügung. Solange die Temperaturen nicht zu stark absinken, können die frischgepflanzten Gehölze auch während des Winters noch gut einwurzeln und danken es uns im kommenden Jahr mit einem kräftigen Austrieb. Bäume, die erst im Frühjahr gepflanzt werden, leiden schnell unter Trockenstress. Obstgehölze im Container können zwar grundsätzlich während des gesamten Jahres gepflanzt werden. Eine Herbstpflanzung ist allerdings auch hier der günstigere Termin.

Bildunterschrift: Bei Neupflanzungen im Garten oder auf der Obstwiese sollten ausreichende Pflanz- und Grenzabstände eingehalten werden. (Foto Riehl)

Wühlmaus

Die Wühlmaus, auch als Große Wühlmaus oder Schermaus bezeichnet, erreicht von Nase bis zum Schwanzansatz eine Länge 12 und 22 cm, dazu kommen dann noch ca. 6 bis 11 cm Schwanzlänge. Ihr Fell ist braun bis schwarz, sie hat feingliedrige Pfoten und die für Nagetiere typischen großen Schneidezähne.
Es gibt am Wasser lebende Populationen, die größer und dunkler sind und vor allem in Uferböschungen Nester und Vorratskammern anlegen. Und es gibt die etwas kleineren, Schermaus-Populationen mit etwas hellerem Fell, die auch in unseren Gärten Gangsysteme unter der Erdoberfläche anlegen und Erdhaufen aufwerfen. Sie ernähren sich überwiegend von Wurzeln, Zwiebeln, Knollen – zum Leid von Gartenbesitzern,
Obstanbauern, Baumschul- und Gemüsegärtnern. Oft entstehen die Schäden unbemerkt in den Wintermonaten und werden erst im Frühjahr entdeckt. Gefährdet sind vor allem Jungbäume sowie solche auf schwachen Unterlagen.

Bildsunterschrift: Die Wühlmaus untergräbt Rasen, Wiesen, Beete und Obstanlagen nahe der Erdoberfläche und nagt dabei mit Ihren großen Schhneidezähnen an Wurzeln, Zwiebeln, Knollen und aderen unterirdischen Pflanzenorganen. (Foto: Hans Reinhard)

Grünkohl – Von Grund auf gesund

Instinktiv haben es wohl schon die alten Kulturvölker gewusst: Alle Kohlgemüse sind nicht nur reich an Ballaststoffen, sondern wegen ihres Gehaltes an Vitamin C sowie an keimhemmenden und bioaktiven Glukosinolaten (Senföl-Glykosiden) besonders gesund. Spitzenreiter unter den kreislauffördernden und krebsvorbeugenden Kohlarten ist zwar der Brokkoli, doch auch der Grünkohl hat neben Weiß- und Wirsingkohl
sowie Rosen- oder Sprossenkohl beachtliche Werte aufzuweisen.
Für die kalte Jahreszeit kommt das auch »Krauskohl«, »Braunkohl« oder »Federkohl« und englisch Kale oder Curly kale genannte Herbst- und Wintergemüse (Brassica-oleracea-Sabellica-Gruppe) gerade
recht. Es enthält viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Kalorien in Form von Stärke und Traubenzucker. Damit erreicht der bis –25 °C frostbeständige und bis Februar/März erntbare Grünkohl seinen typischen herbsüßen Geschmack.

Bildunterschrift: Grünkohl ‚Fribor‘ (Foto: Stein)

Adventsgesteck in der Guglhupfform

Der klassische Adventskranz mit gebundenem Grün darf bei den meisten von uns zur Vorweihnacht nicht fehlen. Dekorieren macht zu dieser Zeit besonders viel Freude, soll doch der weihnachtlich-winterliche
Zauber, in allen Ecken und Ritzen drinnen und draußen, sichtbar und erlebbar werden. Warum nicht eine ausgediente Kuchenform mit ein paar Zutaten zum adventlichen Gesteck stecken?
Alte Kuchenformen lassen sich mit Zweigen und Kerzen bestecken – und im Nu ist ein zusätzlicher, ein alternativer »Adventskranz« hergestellt. Eine ausgemusterte Guglhupf-Form wird in einer neuen Art genutzt und so zum Hingucker am Eingang oder auf dem Gartentisch im Freien. Die Kerzen in diesem Gesteck sind nur Dekoration und werden aus Sicherheitsgründen nicht angezündet.

(Foto: Santl)