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Lohnt sich der Gemüsegarten?

»Natürlich nicht«, werden manche gleich sagen. Der Bundesbürger isst jährlich 95 kg Gemüse, das kostet im Einkauf gut 200 €. Und kaum jemand wird sich zu 100 % aus dem eigenen Garten versorgen. »Selbstverständlich«, sage ich! Es geht nämlich nicht in erster Linie um Erträge, sondern auch um Erleben, Freude und Leben.
Am wichtigsten sind für jeden Selbstversorger die Kräuter. Ich habe mindestens 30 verschiedene im Garten – zum Kochen in die Küche kommen höchstens 10 davon. Die übrigen erfreuen mich und viele Nützlinge durch Duft, Blüten oder einfach durch ihr Wachsen.
Zudem gibt es Gemüse, die einfach frisch am besten schmecken. Dazu gehört Zuckermais, aber auch Pastinaken. Zuckermais imponiert mir allein durch seinen schnellen Wuchs, nach einer eher langsamen Jugendentwicklung. Bei Pastinaken ist die schwierigste Herausforderung, sie im März zum Keimen zu bringen. Den Rest des Jahres wachsen sie von allein.
Zum Pflegeleicht-Programm hinzu kommt noch Chicorée. Er macht nur Arbeit bei der Ernte und liefert im Winter konkurrenzlos frische Vitamine, nach dem Antreiben der Sprossen im Keller. Tomaten und Zucchini sind ein sommerliches Muss.

Bildunterschrift: Gemüsegarten lohnt sich – für die Mitbürger, für die eigene Küche und für die eigene Gesundheit bis ins hohe Alter. (Foto: Scheu-Helgert)

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