Archiv: Ausgabe Mai 2018

Garten-Wolfsmilch

Kein Frühlingsgarten ohne die Farbenpracht der verschiedenen Wolfsmilch-Arten! Speziell im hellen, klaren Licht der ...

Frühe Stauden-Pfingstrosen

Der große Klassiker unter den Stauden-Pfingstrosen, den wirklich jeder kennt, ist die Bauern-Pfingstrose (Paeonia ...

Bewährte und neue Nelkenwurzen

Bei den Nelkenwurzen (Gattung Geum) gibt es mittlerweile ebenfalls viele schöne und abwechslungsreiche Sorten.
Immer noch ...

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Rasenschnitt fördert den Boden

In den meisten Gärten bedeckt Rasen die größte Teilfläche, oft über ein Drittel. Nach der reichlichen Gänseblümchenblüte sprießt jetzt das Gras in sattem Grün – und muss ab sofort regelmäßig gemäht werden. Vielen ist das Mähgut lästig, tatsächlich ist es aber ein wertvoller Dünger: 4 kg Rasenschnitt – das ist ein großer Eimer voll – liefern so viel Stickstoff wie 100 g Horngrieß oder 200 g eines organischen Mehrnährstoffdüngers.

Wird der Rasenschnitt schleierartig dünn auf freie Beetflächen ausgestreut, gerne auch zwischen Tomaten- oder Kohlpflanzen, so hemmt diese Streuschicht ganz erheblich die Verdunstung von Wasser aus dem Beet. Zugleich wird im Lauf mehrerer Wochen der enthaltene Stickstoff von Bodenorganismen aufgeschlossen und den Pflanzen zugänglich gemacht. Ist von dem längst grau gewordenen Rasenschnitt nichts mehr zu sehen, kann man nachstreuen.

 

Einlegegurken

Ich verwende sehr gerne Einlegegurken zum Salat, weil sie einfach zuverlässiger wachsen und auch im Freiland gut gelingen – ohne Spinnmilben. Wer Wert auf frühe Gurken legt, hat etwa um Georgi (23. April) ausgesät und pflanzt jetzt zum Monatsbeginn unter Vlies und mit schwarzer Mulchfolie ins Beet aus.
Moderne Sorten sind meistens widerstandsfähig gegen den Echten Mehltau und auch etwas robuster gegenüber dem Falschen als frühere Sorten. Dennoch muss man im Hochsommer damit rechnen, dass sie in ihrer Vitalität nachlassen, weil es gegen den Falschen Mehltau keine voll wirksamen Resistenzen gibt.

 

Bildunterschrift: Gurken beim ersten Fruchtansatz. Die Frucht in der Bildmitte wird etwa in einer Woche geerntet

Neue Zucchini-Sorten

Der „kleine Kürbis“ (ital.) zählt zu unseren jüngeren Gemüsen im Garten. Noch in den 70-ern wussten die meisten Selbstversorger mit dieser nicht sehr geschmacksintensiven Kultur wenig anzufangen. Das hat sich zum Glück geändert – heute stehen sie in jedem Garten in einer überraschenden Vielfalt: Die grünen, gelben und gestreiften Sorten gibt es in lang, in Kugelform oder als „Ufo“. Sie sind allesamt empfehlenswert.

Heuer kommen außerdem mit ‚Quine F1′ (grüne, lange Früchte) und ‚Shooting Star F1′ (gelb) zwei neue Kletterzucchini auf den Markt. Bisher kannten wir nur ‚Black Forest F1′, eine dunkelgrüne Form. Kletterzucchini haben längere Stängelabschnitte zwischen den Blattansätzen (Internodien). Dadurch verteilen sich die Blätter auf einen viel längeren Trieb und können somit besser assimilieren, d.h. die Kraft der Sonne besser sammeln – wenn man sie lässt.

 

Bildunterschrift: Gelbe Zucchini sind ein Hingucker und im Kommen. Sie sind etwas schwächerwüchsig als grüne.