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Holunder: Die Apotheke vor der Haustür

Wichtige Inhaltsstoffe
Holunder hilft bei Insektenstichen, Erkältungen und Husten. Seine Blüten und Früchte enthalten Glykoside und Flavonoide, die eine schweißtreibende Wirkung haben. Ferner enthält die Pflanze Schleimstoffe und ätherische Öle, die sie zu einem wirksamen Heilmittel der Volksmedizin machen.
Bei der Verwendung der Holunderblüte sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Doch Blätter und Rinde sollte man als Laie nicht verwenden. In ihnen wurde ein Blausäure abspaltendes Glykosid nachgewiesen, und auch in unreifen Früchten ist es noch enthalten. Deshalb nur die voll ausgereifte Beeren ernten! Auch in rohem Zustand dürfen die Beeren nicht gegessen werden. Sie können Übelkeit hervorrufen. Vor allem Kinder sollten eindringlich darauf hingewiesen werden. Durch Erhitzen dagegen wird die Blausäure unschädlich gemacht.
Der gekochte Saft, bzw. der Saft, der im Dampfentsafter gewonnen wurde, ist sehr zu empfehlen, denn er enthält wertvolle Wirkstoffe, z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Anthocyane, die antioxidative Wirkung haben und das Immunsystem stärken.

(Foto: Gutjahr)

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