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Strahlende Sommerfarbe: Gold-Garben

Das »Urgestein« aller Gold-Garben, das bereits Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa eingeführt wurde, ist die Hohe Gold-Garbe (Achillea filipendulina). Sie kommt wild im Kaukasus, in Klein-, Mittel- und Zentralasien, z. B. dem Iran, Kirgistan, Afghanistan oder Usbekistan vor.
Charakteristisch sind große, kräftig gelbe Korbblüten in Form einer Trugdolde und das graugrüne, farnartig gefiederte Laub. Zahlreiche schöne Auslesen, oder auch Kreuzungen, z. B. mit der Wiesen-Schaf-Garbe (A. millefolium) ließen ein großes und auch recht bekanntes Sortiment an prächtigen Gartenformen entstehen, die sich durch Höhe und Ausprägung der Blütenfarbe unterscheiden. Allen gemeinsam ist die relative Anspruchslosigkeit, wenn ein sonniger Standort und frischem, nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden gegeben ist, sowie ihre sehr lange Blütezeit. Darüber hinaus sind alle ausgezeichnete Bienenweiden und viele vorzügliche Schnitt- und Trockenblumen. Und noch eine Eigenschaft teilen sie: Leider sind alle mehr oder weniger schneckengefährdet.
Zu den großen »Klassikern« der hohen goldgelben Sorten gehören die mit 120 cm recht hohe A. filipendulina ‚Parker‘ sowie die mit 70 cm Wuchshöhe kompakter bleibende ‚Coronation Gold‘. Beide sind Standard-Sorten, die unsere Gärten seit Jahrzehnten schmücken, und die in der Sichtung mit »sehr gut« bzw. »ausgezeichnet « bewertet wurden.

Bildunterschrift: Achillea ‚Parker‘ mit Helianthus und Helenium (Foto: Gropper)

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