Archiv: Ausgabe Heimische Frühlingsblüher – Geophyten und Stauden

Kleiner Blick ins Heft

Blättern

Heimische Frühlingsblüher – Geophyten und Stauden

Vor allem in den Rand- aber auch in tieferliegenden Bereichen sind die Böden unserer Laubmischwälder im Frühling oft ein einziges Blütenmeer, bestehend aus kleinen, krautigen Pflanzen. Wenn man dieselben Waldsituationen dann im Sommer betrachtet, erkennt man die Szenerie oft kaum wieder: Im Frühjahr lichtdurchflutete Standorte haben sich in im Dämmerlicht liegende Orte, verschattet vom dichten Laubdach der Bäume, verwandelt.

Der Boden ist, je nach Standort, in der Regel von robusten, oft bodendeckenden Stauden, Gräsern, Farnen und/oder Moosen bedeckt. Nach einem üppigen Blütenschmuck sucht man dann meist vergeblich. Das liegt daran, dass Waldsituationen häufig für ein erfolgreiches Gedeihen der Blütenpflanzen zu wenig Licht bieten. Da die Natur aber äußerst einfallsreich ist, haben sich Geophyten an die veränderlichen Standortbedingungen angepasst und im Frühling eine Nische in Form des „Vorauseilenden Blühens“ für sich gefunden.

Bildunterschrift: Das Buschwindröschen ist ein häufig anzutreffender Rhizom-Geophyt der Laubmischwälder. (Foto: Gropper)

Weitere Ausgaben im Archiv