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Pak Choi – köstlich nicht nur als Pfannengemüse

Im feuchten Herbst sind im Schaugarten Veitshöchheim unsere im August gepflanzten Pak Choi (siehe auch Gartenratgeber August) ganz hervorragend gelungen. Erschienen sie noch im Hochsommer ziemlich durchlöchert durch den teils starken Erdflohbefall, haben sich diese Schädlinge mit Beginn der kühleren Nächte vollständig zurückgezogen.
Pak Choi darf im Herbst und Winter durchaus länger auf den Beeten stehen bleiben. Sinken die Nachtfröste unter –4 °C, wird mit Vlies abgedeckt, bei noch tieferen Temperaturen auch in doppelter Lage. An milden Tagen wachsen sie weiter. Im vergangenen Winter habe ich bis Mitte Februar geerntet. Bei überständigen Pflanzen vergilben die unteren Blätter, das Herz des Blattschopfes aber entwickelt sich währenddessen immer weiter. Man kann also ruhig größere Stückzahlen auf einmal pflanzen und dann über einen längeren Zeitraum ernten.

Bildunterschrift: Erntefähige Rosette von Pak Choi. Im Hintergrund sieht man, wie von unten her die Blätter gelb werden – dafür wächst die Rosette in der Mitte noch wochenlang weiter. (Foto: Scheu-Helgert)

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