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Rückblick auf das Obstjahr 

Jedes Jahr hält andere Überraschungen und Extreme bereit. Während 2016 ein sehr nasser Frühling und Frühsommer viele Erdbeeren auf den Beeten verfaulen ließ, hatten wir im letzten Jahr große Ernteausfälle durch die starken Spätfröste Ende April zu beklagen. Das Jahr 2018 startete mit einem sehr milden und regenreichen Winter, der aber zum Finale, im Februar äußerst eisig endete. Die Temperaturen lagen dabei Mitte bis Ende des Monats in vielen Gegenden im zweistelligen Minusbereich mit teilweisem Dauerfrost.
In Gebieten ohne Schneeauflage ist es während dieser Zeit zu Auswinterungsschäden an Erdbeerpflanzen gekommen. Auch konnten im Frühjahr vermehrt Frostschäden an den Stämmen der Obstbäume
beobachtet werden, die ebenfalls auf den plötzlichen Temperaturabfall im Februar zurückzuführen sind. Am markantesten für das Jahr 2018 war aber eindeutig die ab Mai einsetzende extreme Trockenheit und Hitze, die während des gesamten Sommers fast ununterbrochen anhielt.

Bildunterschrift: Ein starker Fruchtbehang und die Trockenheit schmälerten in diesem Jahr die Fruchtgröße. (Foto: Riehl)

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