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Blütenendfäule bei Tomaten, Paprika und anderen Fruchtgemüsen

Die Blütenendfäule trifft uns im Freizeitgarten oft unerwartet: Eben freut man sich noch, weil die Tomaten prächtig wachsen, viel Laub bilden und erste Früchte tragen. Einige Tage später haben eben diese Früchte Flecken oder eingesunkene Stellen auf der dem Fruchtstiel abgewandten Seite der Frucht.
Blütenendfäule tritt häufig an Tomaten und Paprika, aber auch an Aubergine, Zucchini, Melone auf! Oft beginnt es mit einem wässrigen Fleck am äußersten Ende der Frucht. Dieser wird größer, färbt sich grau bis dunkelbraun, sinkt ein und verhärtet. Besonders häufig sind die ersten Früchte betroffen. An Paprikafrüchten können auch Stellen mit dünner Haut, mit braunem, wässrigem Gewebe darunter, auftreten. Sowohl bei Tomaten als auch bei Paprika findet man oft Verformungen und Wuchshemmungen parallel dazu an den jüngsten Blättern.

Bildunterschrift: Die Symptome entstehen auf der dem Fruchtstiel abgewandten Seite. Der mehr oder weniger runde Fleck vergrößert sich, sinkt ein und verhärtet. Die Verbräunungen gehen unterschiedlich tief. (Foto: hortipendium)

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