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Buchsbaumzünsler – Schrecken mit Ende in Sicht?

Lange galt der Buchsbaum (Buxus sempervirens) als äußerst robustes Gehölz für Gärten und Parks. Doch in den letzten Jahrzehnten rückten ihm immer mehr Krankheiten und Schädlinge zu Leibe, so dass er mancherorts schon nicht mehr angepflanzt wird. Besonders der Buchbaumzünsler wurde zur ernsten Bedrohung. Doch hier gibt es Anlass zur Hoffnung.

Hilfe aus der Natur

Zuerst hatte der Buchsbaumzünsler bei uns keine natürlichen Gegenspieler. So gab es keine Schlupfwespen, die die Raupen parasitierten oder ähnliche nützliche einheimische Insekten. Die Vögel mochten die Raupen auch nicht, was man auf die aufgenommenen giftigen Inhaltsstoffe des Buchses zurückführte. Inzwischen haben jedoch einige heimische Tiere Geschmack an den Raupen des Einwanderers gefunden: Stare, Spatzen, Kohlmeisen und andere Vögel sowie Wespen wurden bereits als fleißige Buchsbaumzünsler-Vertilger beobachtet. Der Buchsbaumzünsler liefert damit einen weiteren Grund, Vögel im Garten zu fördern.

Bildunterschrift: Larve des Buchsbaumzünslers. (Foto: Stefanie Göttig)

 

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