Eingeschleppte Schadwanzen breiten sich aus

…und die Grüne Reiswanze sind zwei invasive Baumwanzen (Familie Pentatomidae), die wahrscheinlich mit dem globalen Handels- und Reiseverkehr zu uns gelangt sind. Sie haben ein breites Wirtspflanzenspektrum, das heißt, sie befallen viele Pflanzenarten und können sich sehr schnell vermehren, auch weil es (noch) nicht genügend natürliche Gegenspieler gibt. In Südtirol, der Schweiz und im Südwesten Deutschlands richteten sie bereits einigen Schaden im Obst- und Gemüseanbau an. Auch in Bayern wurden sie bereits entdeckt.
So können Sie helfen
Wenn Sie eine der neuen invasiven Schadwanzen finden, machen Sie Fotos in möglichst guter Auflösung von der Ober- und Unterseite des Tieres und schicken Sie diese per E-Mail an
Wanzen@LfL.bayern.de
Alternativ können Sie die Stinkwanzen in einem kleinen, bruchsicheren, verschließbaren Behälter per Post an die folgende Adresse schicken:Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
(LfL), Institut für Pflanzenschutz
IPS 3d, Kreuzbreite 4,
85354 Freising
Geben Sie jeweils den Fundzeitpunkt,den Fundort, die betroffene Pflanzenart und eventuell den beobachteten Schaden an. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der LfL unter:
https://www.lfl.bayern.de

Bildunterschrift: Marmorierte Baumwanze – 6. Larvenstadium (Foto: Wikimedia/Didier Descouens (CC BY-SA 3.0))