…– Frühlingskräuter, frisch am Waldrand gepflückt und schmackhaft zubereitet, bringen wieder Schwung in unsere Küche und vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit. Allen voran der Bärlauch, er spitzt als eines der ersten
Wildkräuter aus dem Boden. Mit seinem hohen Vitamin-C- und Kalium-Gehalt kurbelt er den Stoffwechsel an. Bedeutend sind auch die schwefelhaltigen Lauchöle, die ihm sein feines Knoblaucharoma verleihen und nebenbei den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen können.
Bärlauch sollte dabei stets frisch verwendet werden. Getrocknet verliert sich viel von seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Beim Sammeln darauf achten, dass nicht versehentlich die giftigen Doppelgänger des Bärlauchs im Korb landen: Die
Blätter von Herbstzeitlosen, Maiglöckchen oder Aronstab sehen ähnlich aus, lassen sich aber gut vom Bärlauchgrün unterscheiden.Wer sich nicht sicher ist, kauft Bärlauch besser auf dem Markt oder im Gemüseladen.

Bildunterschrift: Dinkelkräcker und Bärlauch-Obatzda (Foto: diehauswirtschafterei)


300 g Kartoffeln
2 EL Butter
1 ¼ l Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
50 g Walnusskerne
1 EL Honig
1–2 TL Balsamico-Essig
Schnittlauch, Petersilie

Zubereitung
Pastinaken waschen, ggf. schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Kartoffeln schälen, würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten, das übrige Gemüse zugeben und mit der Brühe aufgießen. Die Suppe ca. 10–15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen bis das Gemüse weich ist. Danach die Suppe pürieren, Sahne zugeben, würzen und abschmecken. Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne mit Honig anrösten und karamellisieren. Mit Balsamico-Essig ablöschen und verrühren. Schnittlauch und/oder Petersilie fein schneiden. Die Suppe mit den Kräutern und Balsamico-Nüssen anrichten.

(Foto: Santl)