Bärlauch: zartes Grün mit feiner Knoblauchnote

…– Frühlingskräuter, frisch am Waldrand gepflückt und schmackhaft zubereitet, bringen wieder Schwung in unsere Küche und vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit. Allen voran der Bärlauch, er spitzt als eines der ersten
Wildkräuter aus dem Boden. Mit seinem hohen Vitamin-C- und Kalium-Gehalt kurbelt er den Stoffwechsel an. Bedeutend sind auch die schwefelhaltigen Lauchöle, die ihm sein feines Knoblaucharoma verleihen und nebenbei den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen können.
Bärlauch sollte dabei stets frisch verwendet werden. Getrocknet verliert sich viel von seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Beim Sammeln darauf achten, dass nicht versehentlich die giftigen Doppelgänger des Bärlauchs im Korb landen: Die
Blätter von Herbstzeitlosen, Maiglöckchen oder Aronstab sehen ähnlich aus, lassen sich aber gut vom Bärlauchgrün unterscheiden.Wer sich nicht sicher ist, kauft Bärlauch besser auf dem Markt oder im Gemüseladen.

Bildunterschrift: Dinkelkräcker und Bärlauch-Obatzda (Foto: diehauswirtschafterei)